Um 17.30 Uhr sind wir mit der Bahn in Weimar angekommen, es war ein anstrengender Weg vom Bahnhof zur EJBW (Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar).
Unsere Mädchen hatten natürlich Einiges an Reisegepäck, das sicherlich für mehr als die geplanten vier Tage bestückt war. Dieses wurde mit der Zeit auch ganz schön schwer. Zuvorkommend, wie wir sind, haben wir ihnen selbstverständlich die Taschen abgenommen.
Um 18.00 Uhr haben wir Abendbrot gegessen, dieses war abwechslungsreich und sehr gesund.
Um 19.00 Uhr begrüßte uns Marta an der Mensa. Wir wurden belehrt nicht in den Zimmern zu rauchen. Außerdem wurde es uns ausdrücklich untersagt, mit dem Zivi-Telefon zu spielen. Es folgte ein Rundgang durch das EJBW-Gelände. Marta zeigte uns den Sportplatz, Speisesaal und die gelbe Villa.
Um 19.30 Uhr hatten wir Freizeit. Einige Jungs spielten Fußball, die Mädchen schauten sich in der Umgebung um.
Danach sollten wir uns im Seminarraum einfinden, um eine Besprechung durchzuführen. Dort wollten wir noch einmal die Tagesabläufe durchsprechen.
An diesem Abend gab es zudem gleich eine besondere „Überraschung“ für uns. Ein Mitschüler – wir wollen hier keinen Namen nennen
– betätigte die Sicherheitstür und löste damit Alarm aus. Zu unserem Glück kam Marta mit einem Zivildienstleistenden und stellte den Alarm ab. So konnten wir uns beruhigt schlafen legen.


